Der Synodale Prozess ...

16.07.21, 10:00
Kaplan Joaquim Wendland

Am 10. Oktober dieses Jahres wird Papst Franziskus in Rom einen Synodalen Prozess in der Kirche eröffnen. Die Ortskirchen werden an diesem Prozess eine Woche danach teilnehmen. Papst Franziskus ist ein Pastor aus Lateinamerika, und schon dort hat er an einem Synodalen Prozess mitgewirkt. Um zu wissen, was der Papst möchte, lohnt es sich, den lateinamerikanischen Synodalen Prozess kennenzulernen. 

Der bekannte brasilianische Erzbischof Helder Camara hat 1955 in Rio de Janeiro die erste Generalversammlung der neuen Lateinamerikanischen Bischofskonferenz gegründet und geleitet. Diese Konferenz hat der Kirche auf kontinentaler Ebene ein Selbstbewusstsein gegeben und in einer bestimmten Weise auf das Zweite Vatikanische Konzil vorbereitet. 

1968 in Medellín, Kolumbien, haben die Pastoren aus Lateinamerika sich das zweite Mal getroffen. Wichtig war damals die Umsetzung des zweiten Vatikanischen Konzils aus der Perspektive der Armen. 1979 fand die Dritte Generalversammlung in Puebla, Mexico, statt. Zentral in dieser Konferenz war, dass die Evangelisierung nur gelingen wird, wenn es Partizipation und Gemeinschaft auf allen Ebenen gibt. 

Die Vierte Generalversammlung, 1992, in Santo Domingo, Dominikanische Republik, hat sich mit der Evangelisierung in einer neuen Welt beschäftigt, in der wir neue Methoden und Weisen des Christseins brauchen. Die letzte Generalversammlung, 2007 in Aparecida, Brasilien, wurde von dem argentinischen Kardinal Jorge Mario Bergoglio geleitet. Ihm war es wichtig, dass wir Christen immer Jünger und Jüngerinnen Christi sind. Nur wenn wir gemeinsam täglich von Jesus lernen, können wir eine frohe Botschaft für die Welt werden. 

Der Papst möchte, dass wir als Jünger und Jüngerinnen an der Mission teilnehmen auf allen Ebenen. Man braucht Transparenz, Authentizität, eine neue Mentalität, Offenheit und Freude, am Aufbau des Reiches Gottes mitzuwirken.      

Kaplan Wendland für das Pastoralteam

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