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Das Schiff „Erstkommunion“ verließ den Hafen

Neugierig und gespannt kamen unsere neuen Kommunionkinder mit ihren Familien aus der Innenstadt und Braschoß, denn sie waren „Eingeladen zum Fest des Glaubens“.
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Datum:
1. Okt. 2026
Von:
Diana Recht

„Aus den Dörfern und aus Städten, von ganz nah und auch von fern, mal gespannt, mal eher skeptisch, manche zögernd, viele gern“ erklangen die Zeilen des Liedes am Sonntagnachmittag aus der Kirche St. Anno.

Es ließe sich eher sagen, sie kamen aus verschiedenen Stadtteilen Siegburgs: Nordstadt, Zange, Wolsdorf, Deichhaus, Brückberg und Braschoß – unsere neuen Kommunionkinder mit ihren Familien. Die meisten waren gespannt, auf das, was sie erwartete. Sie kamen zum Begrüßungs-Weggottesdienst, dem „Fest des Glaubens“, zu dem das Orga-Team der Innenstadt, Dagmar Eisenbach, Diana Recht und Diakon Marc Kerling eingeladen hatte.

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Das Zögerliche und auch die Skepsis verschwanden recht schnell, als die Kokis mit viel Enthusiasmus aufzählten, welche Gegenstände sie bereits in der Kirche kannten bzw. aus ihrer Kirche in St. Anno wiederfanden. Oder aber als sie erzählten, wofür wir die Kirche, dieses besondere Haus, nutzen: Als Haus Gottes, zum Beten, zum Singen, für Krippenspiele, etc. und wer in diesem besonderen Haus wohnt: Gott und Jesus.

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Wir hörten aus dem Evangelium des Matthäus, wie Jesus seinen Jüngerinnen und Jüngern beauftragt hatte, zu den Völkern zu gehen, sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes zu taufen und sie zu lehren, alles zu befolgen, was er ihnen aufgetragen hatte.

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Ganz mutig kam ein Koki nach vorne und zeigte allen, das Kreuzzeichen zu machen und die Worte dazu zu sprechen. Anschließend drehten wir uns um und schauten hinauf an den Corpus Christi, machten seine Haltung, die Arme zu den Seiten hin ausgestreckt nach und erkannten, dass wir so alle kleine Kreuze waren. Unser Körper in der Senkrechten von oben nach unten, die Verbindung von Gott zu uns Menschen auf der Erde. Die Arme in der Horizontalen, reichten wir uns die Hände und waren damit miteinander verbunden, als wir gemeinsam das Vater unser beteten.

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Und auch wenn unsere Mannschaft eine kleinere war als in anderen Jahren, fühlten wir uns schon ein wenig näher, mehr als Gemeinschaft. Mit einem kraftvollen „huh!“ am Ende jeder Strophe des Abschlussliedes „Wellermann – Sea and Koki-Shanty“ stachen wir in See, gebannt auf das große Ziel „Erstkommunion“.

Anschließend blieben wir noch bei Hot Dogs, Kuchen, Obst, Kaffee und Kaltgetränken in unserer neuen Gemeinschaft draußen in gemütlicher Atmosphäre und bei strahlendem Sonnenschein länger beisammen und lernten uns weiter kennen.