Das Schulgottesdienstteam Liebfrauen geht ins 3. Jahr
Als uns vor 2 Jahren Kaplan Wendland ansprach, ob wir bereit seien, mit ihm Schulgottesdienste zu planen und durchzuführen, hatten wir (Judith Haneke, Rosi Meis und Gabi Römer) schon Muffensausen. Gerade hatte die Grundschule beschlossen, dass am letzten Mittwoch im Monat alle Kinder gemeinsam den Gottesdienst besuchen. In der Schule betreut werden nur Kinder, deren Eltern dem Gottesdienstbesuch widersprechen. Also mussten wir uns auf Gottesdienste mit 120 bis 130 Kindern bei zwei Jahrgangsstufen einstellen, von denen etwa 40% keinen Kontakt zu einer christlichen Kirche haben.
Mit großem Gottvertrauen nahmen wir die Aufgabe an. Hatten wir doch alle schon die Erfahrung gemacht, dass unser Gottvertrauen uns in schwierigen Lebenssituationen geholfen hat. Es drängte uns diese Erfahrung an die Kinder weiterzugeben.

Bei der Vorbereitung eines Gottesdienstes beschäftigten – und beschäftigen – uns viele Fragen:
- Worüber reden die Kinder zur Zeit? Was beschäftigt sie?
- Wie kann man die Kinder durch Bewegungen, Aktionen und Gespräche aktiv in den Gottesdienst einbinden?
- Wie können wir die Zusammenarbeit mit der Grundschule und der evangelischen Kirche verbessern?
- Welche Rituale wollen wir in jedem Gottesdienst wiederholen? Diese Rituale geben den Kindern Sicherheit. Außerdem erkennen sie diese Elemente in den Gemeindegottesdiensten wieder.
- Wie erfahren die Kinder, dass der Gott, der uns eingeladen hat, anwesend ist und uns beschenkt?