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Vorwort des aktuellen miteinander: „Sei mutig und stark“

....da, wo ich lebe und arbeite, da will Gott durch mich hindurchscheinen und mich und meine Umgebung ein wenig heller und heiler machen.
Datum:
23. Okt. 2026
Von:
Pastor Peter Weiffen

Liebe Schwestern und Brüder!

Das „Miteinander" ist wieder für zwei Wochen erschienen.

Unter dem Motto „Sei mutig und stark", ein Wort aus dem Buch Josua (1,6), begehen wir mit allen katholischen Christen weltweit an diesem Sonntag den Weltmissionssonntag. Es ist sicher nicht ganz zufällig, dass wir an diesem Sonntag in den Gottesdiensten das Evangelium von der Gottes- und Nächstenliebe hören. Was nützt alle Weitergabe des Glaubens, was hilft alles Reden über Gott, wenn die Liebe, mit der Gott uns liebt, in unserem Tun nicht erfahrbar wird. So lenken wir in diesem Jahr unseren Blick vor allem nach Madagaska, wo es für die Menschen oft am Nötigsten fehlt, an Nahrung, an medizinischer Hilfe und an Bildung für Kinder und Jugendliche. Wir alle sind aufgerufen und eingeladen, die Arbeit des kirchlichen Hilfswerkes „Missio“, das sich in vielen Projekten für die Benachteiligten und Armen und für die Weitergabe des Glaubens engagiert, mit unserem Gebet und unserer Spende zu unterstützen.

Das Fest Allerheiligen, das wir am nächsten Sonntag feiern, lässt uns schon heute auf das Leben der vielen Christinnen und Christen schauen, die durch Wort und Tat den christlichen Glauben in alle Welt getragen haben. Ich denke hier vor allem an den heiligen Arnold Janssen, einen bescheidenen und tiefgläubigen Priester aus Goch am Niederrhein, den Gründer der Steyler Missionare, der Steyler Missionsschwestern und der Steyler Anbetungsschwestern, im Volksmund auch Rosa Schwestern genannt, die das Wirken der Missionare und Missionsschwestern mit ihrem Gebet begleiten.

Wir alle sind von Gott auf den Weg der Heiligkeit gerufen. Da, wo Gott mich im Leben hingestellt hat, im ganz normalen Alltag, da, wo ich lebe und arbeite, da will Gott durch mich hindurchscheinen und mich und meine Umgebung ein wenig heller und heiler machen.

Dass uns das mit Gottes Hilfe und der Fürbitte der Heiligen immer mehr gelingt, wünscht Euch und Ihnen,

Pastor Peter Weiffen

Mut