12 Kerzen erinnern an das Jahr 2020

06.01.21, 10:05
Angelika Keuenhof und Uta Köpp

Am 31.12.2020 feierten wir in St. Mariä Empfängnis eine sehr wohltuende Jahresabschlussmesse. Wohltuend deshalb, weil Angelika und Ingo Keuenhof mit ihren Alt-Flöten und auch Gesang den Gottesdienst mitgestaltet haben.

Jahresabschluss in St. Mariä Empfängnis (c) Uta Köpp

Gerade im Advent und auch in der Weihnachtszeit habe ich persönlich am meisten vermisst, keins der schönen Lieder mitsingen zu dürfen. 

Zu Beginn des Gottesdienstes haben wir das Jahr 2020 Revue passieren lassen. Und leider waren es mehr erschütternde als erfreuliche Ereignisse, auf die wir zurückschauen konnten. Für jeden Monat haben wir eine Kerze angezündet.

Wir zünden diese Kerze an zur Erinnerung an den Monat Januar:

Die Sternsinger unserer Gemeinde St. Maria Empfängnis sammelten für Kinder in Not den stattlichen Betrag von 2.270,00 €. Erstmals wird am 27. Januar das Corona-Virus in Deutschland nachgewiesen. Die Bedeutung dieser Meldung ist uns an diesem Tag in keinster Weise bewusst.

 

Wir zünden diese Kerze an zur Erinnerung an den Monat Februar:

Im thüringischen Parlament kommt es am 5. Februar zu einem Eklat: Thomas Kemmerich von der FDP wird mit Stimmen der AFD überraschend zum Ministerpräsident gewählt. Drei Tage später tritt er zurück. 

 

Wir zünden diese Kerze an zur Erinnerung an den Monat März:

Am 16. des Monats geht Deutschland erstmals in den sogenannten Lockdown. 

 

Wir zünden diese Kerze an zur Erinnerung an den Monat April:

Am 23. des Monats stirbt der langjährige Bundesarbeitsminister Norbert Blüm. Sein Ausspruch "Die Rente ist sicher" bleibt im kollektiven Gedächtnis Deutschlands.

 

Wir zünden diese Kerze an zur Erinnerung an den Monat Mai:

Proteste gegen die Corona-Beschränkungen ohne Einhaltung von Hygiene-Regeln durch die "Querdenker" und die Debatte um die Lockerungen beim Infektionsschutz prägen diesen Monat. An das Ende des 2. Weltkrieges vor 75 Jahren kann nur eingeschränkt erinnert werden. 

 

Wir zünden diese Kerze an zur Erinnerung an den Monat Juni:

Unsere Gemeinde feiert mit 5 Jubilaren das Fest Jubelkommunion. Eine von den 5 Jubilaren ist Frau Marianne Kollwitz, die ihr 85. jähriges Jubiläum begeht. 

 

Wir zünden diese Kerze an zur Erinnerung an den Monat Juli:

Deutschland übernimmt für ein halbes Jahr den Vorsitz im Rat der Europäischen Union. 

 

Wir zünden diese Kerze an zur Erinnerung an den Monat August:

In Hafen von Beirut kommt es zu einer katastrophalen Explosion mit vielen Toten. 

 

Wir zünden diese Kerze an zur Erinnerung an den Monat September:

Im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos bricht ein Feuer aus. Mehr als 12.000 Kinder und Erwachsene werden obdachlos. 

 

Wir zünden diese Kerze an zur Erinnerung an den Monat Oktober:

Josefine Riesop wird als neue Messdienerin in unserer Gemeinde eingeführt. 

 

Wir zünden diese Kerze an zur Erinnerung an den Monat November:

In den USA wird Joe Biden als der 46. Präsident der USA gewählt. 

 

Wir zünden diese Kerze an zur Erinnerung an den Monat Dezember:

Am vergangenen Sonntag wurde in Deutschland mit der Impfung gegen das Corona-Virus begonnen. Die Welt setzt ihre ganze Hoffnung auf einen Erfolg dieser Maßnahme. 

Nach jedem 4. Monat wurde der Liedruf „Der Herr krönt das Jahr mit seinem Segen“ von der Orgel aus angestimmt.

 

Auch Diakon Scholand hat in seiner Ansprache hauptsächlich auf die Pandemie, auf die Auswirkungen in Kirche und Bevölkerung, ja auf jeden von uns, aufmerksam gemacht.

Die kleinen Schokoladen-Glücksschweinchen, die wir in den Bänken ausgelegt hatten – nahm jeder gern mit nach Hause in dem Wunsch, dass das neue Jahr Hoffnung, Glück und vor allem Gesundheit bringen würde.

Kaplan Joaquim Wendland freute sich über den guten Besuch der hl. Messe und lud die beiden „Musiker“ Angelika und Ingo Keuenhof ein, im kommenden Jahr doch öfter mal den Gottesdienst mitzugestalten.

Zum Abschluss hörten wir  noch „Nehmt Abschied Brüder“ – ein altes schottisches Lied -  das traditionsgemäß zum Jahresabschluss gesungen wird.

Nehmt Abschied Brüder, ungewiss ist alle Wiederkehr.

Die Zukunft liegt in Finsternis und macht das Herz uns schwer.

Der Himmel wölbt sich übers Land, ade auf Wiedersehn,

wir ruhen all in Gottes Hand, lebt wohl, auf Wiedersehn.

 

So ist in jedem Anbeginn das Ende noch nicht weit.

Wir kommen her und gehen hin und mit uns geht die Zeit.

Der Himmel wölbt sich übers Land, ade auf Wiedersehn,

wir ruhen all in Gottes Hand, lebt wohl, auf Wiedersehn.

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