14. Türchen

14.12.19 00:01
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Marc M. Kerling

14. Dezember, „Dein Reich komme!“

„Königreich der Himmel“, was für ein grandioser Monumentalfilm! Ich mochte am liebsten den Sarazener. Oder war das in Robin Hood? Wie hieß denn dann der dunkelhäutige Edelmann im „Königreich der Himmel“? Saladin, genau, aber war dieser König so dunkel? 

Ein stolzer König, oder ist es doch nur ein Weiser? Ein Sterndeuter aus dem Morgenland? 

Morgen und Abend, so weit voneinander entfernt, nicht nur eine Tagesreise in diesen Zeiten. Jetlag, Zeitverschiebung. 

Wieso ist es eigentlich ein Königreich? Balian verbringt im Film eine Nacht auf dem Berg Golgota, dem Ort der Kreuzigung Jesu, in Trauer um seine Frau. Oft wird hinter der Krippe schon das Kreuz dargestellt, als Blick in die Zukunft, die diesen neugeborenen König erwartet, wenn er nach Jerusalem kommt. Auf dem Fohlen einer jungen Eselin wird er dort hineinreiten, der Dornen-Kronzeuge. 

Am nächsten Morgen vergräbt Balian ihr Kreuz, das er dem scheinheiligen Mönch vom Hals gerissen hatte, und steigt auch hinab in die Straßen Jerusalems. Aber er trifft dort auf Kreuzritter. Furchtbar, wie man den Friedensfürsten für die Begründung blanker und grausamer Gewalt mißbrauchen konnte, durch all die Jahrhunderte hindurch. So wiederholt sich SEIN Kreuzestod an Legionen von Unschuldigen. Hatte ER nicht gesagt, SEIN Königtum sei nicht von dieser Welt? Warum wollen die es dann errichten, als hätten sie die Macht dazu?

14. Türchen (c) St. Servatius Siegburg

Auch dieser dunkle König ist ein König, gerade weil er weise ist, und die Sterne zu deuten versteht. Aber dieser Weg wird kein Spaziergang, denn sie gingen los, ohne den Weg, geschweige denn das Ziel zu kennen. Was werden sie finden? Und wen? 

Ein anderer König wird sich einmischen, dem neugeborenen König nach dem Leben trachten. Und unser dunkelhäutiger König mit seinen beiden Begleitern „auf einem anderen Weg heim in sein Land“.

Mittelalterliche Musik, 

Pilgermusik, einheimische Klänge klingen anders.

Gesänge vermischen sich.

Wo suchen wir Dein Reich? 

 

Papst Franziskus schreibt in seinen Betrachtungen zum Vater unser: 

„Das Reich Gottes verlangt unsere Mitarbeit, 

aber vor allem ist es Initiative und Geschenk des Herrn.“

Kirchengemeinde St. Servatius

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