Drei Paten, die gleichzeitig drei Taufkerzen an der Flamme der Osterkerze entzünden: ein schönes Bild. Es ist aber auch ein Bild voller Symbolcharakter…
Die drei Täuflinge: Laura, Pia und Phil. Das besondere an ihnen? Sie waren die ungetauften Kommunionkinder aus diesem Vorbereitungsjahr zur Erstkommunion 2026.
Die Taufe der ungetauften Kommunionkinder am Tag „Taufe des Herrn“ zu feiern, ist mittlerweile ein fester Bestandteil in der Vorbereitung zur Erstkommunion.
So feierten wir in der großen Gemeinschaft das Fest „Taufe des Herrn“ mit einer Familienmesse in St. Anno, zu der Kommunionkinder der vorbereitenden Kirchtürme St. Anno, St. Joseph, St. Hedwig/Elisabeth und St. Dreifaltigkeit gekommen waren. Dabei zog die Zahl drei sich wie ein roter Faden durch die Messe.
Die drei Seelsorger: Diakon Marc Kerling taufte Laura aus St. Anno, Pfarrer Wahlen Pia aus St. Joseph und Diakon Hubertus Haneke Phil aus St. Dreifaltigkeit. Diese drei Kinder, bekannten sich selbst zu ihrem Glauben. Was ist eindrücklicher als dies und, als wenn dabei die gesamte versammelte Gemeinde hinter sich wissen, die ihnen den Rücken stärkte wie die Pat:innen und alle Gäste und Freunde, die zum Fest gekommen waren?
Laura, Pia und Phil sagten: „Ja, ich glaube. Ja, ich glaube an den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist“ und gehören ab sofort durch die Taufe unserer Kirche, unserer Gemeinschaft an. Nochmal die Zahl 3 also. Die Kinder sagten „ja“ zum dreieinigen Gott, „ja“ zur Dreifaltigkeit. Dafür steht die Osterkerze als Symbol. Sie entzünden wir jedes Jahr in der Osternacht am Osterfeuer und erinnern uns, dass Jesus am Kreuz gestorben, aber nach drei Tagen wieder auferstanden ist. Er brachte damit das Licht in unsere Welt. Deshalb wird das Licht bei Taufen von den Taufpaten an Täuflinge weitergegeben, dass auch wir dieses Licht in der Welt sind.
Und schließlich die 3 Könige – oder vielmehr die Sternsinger. Sie brachten den Segen für die drei Täuflinge, zeichneten ihnen mit Chrisam das Kreuz auf die Stirn. Mit Chrisam werden Könige gesalbt. Chrisam ist das Zeichen für die innere königliche Würde, die jedem Getauften innewohnt.
Bei der Kommunion während dieser Familienmesse gab es dann noch eine Überraschung: Benedikt Kemp empfing seine erste Heilige Kommunion. Er hatte sich am Tag zuvor für seine gesamte Familie überraschend dazu entschieden und erklärt, nun endlich bereit dafür zu sein. Umso schöner war es, dass er sie von Sabine Sauerzweig erhielt – seiner damaligen Katechetin.
„Neue Wege gehen und die Menschen dort abholen, wo und wann sie gerade stehen. Authentisch sein und einladen, dass man aus freien Stücken auf den Tisch des Herren zukommt! … Es braucht nur Geduld und Ausdauer!“, so die abschließenden, dankenden Worte des stolzen Papas Hans-Jürgen.
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