Adieu Frau Bäuerle

08.09.20, 18:26
Carmen Kremser

Abschieds-Wegegottesdienst Station 1

Abschied-Bäuerle-Thron (c) Sebastian Felske

Um 15 Uhr starteten wir auf dem Kitagelände: Für jede aktuelle Gruppe gab es eine markierte Fläche, in der die Familien mit ihren Masken standen, während Frau Bäuerle auf einem geschmückten „Thron“ Platz nehmen musste, einmal nicht als Akteurin, sondern als „Gast“, der mit allem überrascht wurde…eine ganz neue Rolle…

Abschied-Bäuerle-Begrüßung (c) Sebastian Felske

Nach der Begrüßung durch Frau Krüger, eine Erzieherin, die mit Frau Kremser und Herrn Hering den Tag geplant hatte, folgte die Eröffnung des Gottesdienstes und ein Gebet.

Abschied-Bäuerle-Tanz (c) Sebastian Felske

Eine Gruppe zeigte einen Tanz zur BLUMENMELODIE und dann überreichte eine andere Gruppe eigen- formulierte Wünsche auf Blumen geschrieben: von „… jeden Tag frische Blumen, damit Du Dich freust“ bis „..dass Du Dir endlich Dein Traumauto kaufen kannst“ war alles dabei…;)

Abschied-Bäuerle-Bärensketch (c) Sebastian Felske

Dann hatten sich natürlich auch die Mitarbeiterinnen etwas überlegt: Frau Bäuerle liebt Bären, hat Humor und ein großes Herz, deshalb bekommt sie einen Sketch zum Abschied, der so manches Talent in Höchstform zeigte: „Was wünscht sich der Bär?“…Ruhe…

Nach dem Versprechen von Frau Bäuerle auch mal zu Besuch zu kommen, gab es ein freudiges „Auf Wiedersehen“ bei dem sich alle Zuwinkten.

Abschieds-Wegegottesdienst Station 2

Abschied-Bäuerle-Kirche (c) Sebastian Felske

Die zweite Station war in der Kirche. Dort verlas Frau Kremser den Psalm 131 „Geborgenheit in Gott“

Ein Wallfahrtslied. Von David.
HERR, mein Herz überhebt sich nicht, * nicht hochmütig blicken meine Augen,
ich gehe nicht um mit großen Dingen, * mit Dingen, die mir nicht begreiflich sind.
Vielmehr habe ich meine Seele besänftigt, * habe zur Ruhe gebracht meine Seele.
Wie ein gestilltes Kind bei seiner Mutter, * wie das gestillte Kind, so ist meine Seele in mir.
Israel, warte auf den HERRN * von nun an bis in Ewigkeit!

Abschied-Bäuerle-Frau Kremser (c) Sebastian Felske

Frau Kremser erklärte ihre Auswahl damit, dass Frau Bäuerle sich zwar mit kleinen Kindern, aber einer großen wichtigen Aufgabe beschäftigt hat. Mit Herzblut und Leidenschaft, zeigte sie den jungen Familien den Weg Gottes und hatte somit für die Pfarrgemeinde eine wichtige Funktion inne. 

Trotz vieler Herausforderungen strahlte sie immer Ruhe und die Gewissheit aus, zu wissen, wo es lang geht…den Weg Gottes, die Nachfolge Jesu…den Weg der Liebe. Schaute man auf den Berg hinauf wußte man, dort läufts…die Weitergabe des Glaubens findet statt. Ein großer Dank des Pastoralteams wurde ausgesprochen. Tatkräftig ging sie jede Herausforderung an und lässt nun ein gut bestelltes Haus zurück, so dass sie mit Gelassenheit ihre Aufgabe abgeben kann. Sie lässt ein Team zurück, das den „guten Geist“ der Servatiuskita weiterführen wird, denn Frau Bäuerle ist Überzeugungstäterin, die andere mitzieht, äh zog, denn nun wird ihre Nachfolgerin dies in ihrer Art übernehmen.  

Abschied-Bäuerle-Kirche (c) Sebastian Felske

Großer Dank begleitet sie nun in den Ruhestand und viele Bitten ihrer Kolleginnen und Mitarbeiter wurden in den Fürbitten zu Gott gebracht. Ein gesungenes Segensgebet schloss den Gottesdienst ab und machte den Weg frei auf die letzte Station.

Abschieds-Wegegottesdienst Station 3

Abschied-Bäuerle-Ehemalige (c) Sebastian Felske

Im Servatiushaus zeigten zwei ehemaligen Kitakinder und heutige Kita-Väter alte Fotos von den 80er Jahren bis jetzt zur Visitation durch Kardinal Woelki und kommentierten sie. 

Auch andere Redner, wie Kolleginnen, Frau Hentschel von der KÖB und der 2. stellvertretende Bürgermeister Stefan Rosemann erzählten von ihren Erfahrungen mit Frau Bäuerle und gaben ihrem Dank Ausdruck. 

Abschied-Bäuerle (c) Sebastian Felske

Danach war Gelegenheit zur Begegnung in gemütlicher Runde.

Frau Bäuerle, die ganz bewusst ein T-Shirt mit Bärentatzen trug, weil sie Spuren hinterließ und mitnimmt, war gerührt und erfreut über die Anteilnahme und die vielen gutgemeinten Wünsche. 

Die Pfarrgemeinde wünscht Ihr alles Gute für den Ruhestand und Gottes Segen auf all ihren Wegen.

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27. November 2020, 19:24
Zum ersten Advent beginnt Herr Dominik Grässlin in unserer Gemeinde sein Praktikum.
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