Brote, nicht Gewehre

13.04.23, 18:11
Ulrich Tondar

Mit einer schönen Geste verabschiedeten Kaplan Joaquim Wendland und die Messdiener nach dem Gottesdienst am Ostersonntag in der Kaldauer Liebfrauenkirche die Teilnehmer. Sie stellten sich zu beiden Seiten des Hauptausgangs auf und wünschten allen Passanten ein „Frohes Osterfest“. Als kleine Aufmerksamkeit verteilten sie bunt gefärbte Ostereier. 

Ostersonntag Kaldauen (c) Ulrich Tondar

In seiner Predigt während einer Eucharistiefeier zuvor in der Seligenthaler Klosterkirche hatte Wendland von dem „Grundrecht der Hoffnung“ gesprochen, das trotz des andauernden Krieges in der Ukraine „uns nicht genommen werden kann“. Seine Empfehlung: „Das Herz für das Gebet zu öffnen“. Er wandte sich zudem gegen die Produktion und den Handel von Waffen, „denn wir bedürfen des Brotes und nicht der Gewehre“.

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