Familienmesse in St. Anno

28.05.20 15:00
  • EKO-Vorbereitung
Diana Recht

Wie war sie nun, die Familienmesse? - Hier der Bericht einer Katechetin

Der 7. Sonntag in der Osterzeit brachte uns wieder ein Stück näher an das Pfingstfest, die Herabsendung des Heiligen Geistes. Für uns Katechetinnen mit "unseren" Kommunionkindern war es zusätzlich ein besonderer Sonntag. Denn nach vielen langen Wochen des Wartens, fand eigens für die Kommunionkinder mit ihren Eltern ein Familiengottesdienst statt.

Corona-Familienmesse St. Anno (c) Diana Recht

Gespannt warteten wir am Eingang zur Anno-Kirche, mit unseren Mund-Nasenschutz-masken, in unseren kleinen Familiengruppen zusammenstehend, separat von den anderen. Die Freude, bekannte Gesichter zu sehen, war groß und es entstanden schnell erste Gespräche unter den 24 einzelnen Familien.

Anmeldung (c) Martina Sedlaczek

Dann ging es auch schon in die Kirche. Unsere Namen wurden in Listen abgehakt und wir desinfizierten uns vor dem Betreten der Kirche die Hände. So allmählich sind wir es ja gewohnt, Abstand zu halten, dennoch war es ein recht ungewohntes Bild, die Kirchenbänke so leer zu sehen und verteilt zu sitzen.

Corona-Familienmesse St. Anno (c) Diana Recht

Dennoch war es schön, wieder gemeinsam eine Messe feiern zu können und Pfarrer Wahlen erreichte mit seiner lockeren Art, dass wir uns direkt wohl und als eine Gemeinschaft fühlten. Da stand er auf einmal da, mit einem rot-weißen Mund-Nasenschutz, den er geschenkt bekommen hatte. Die Kinder riefen ihm mögliche Antworten einfach ohne Mikro zu. Nein, der rot-weiße Mund-Nasenschutz hatte nichts mit seinem Lieblingsverein 1. FC-Köln zu tun! Von dem hatte er auch eine Maske dabei, die er allerdings nur Zuhause anzieht, damit er Fans anderer Vereine nicht eine direkte Angriffsfläche bietet. Nein, die erste Maske hatte er von jemandem geschenkt bekommen, der sich um ihn sorgte und wollte, dass es ihm weiter gut gehe.

Aber welchen Zusammenhang gibt es zwischen einem Mund-Nasenschutz und dem heutigen Evangelium?

In dem Evangelium nach Johannes hörten wir, wie Jesus zu seinem Vater betet. Wir erfuhren, dass er auf der Erde alles getan hatte, worum ihn der Vater geben hatte. Er verabschiedet sich von den Menschen und bitttet nun gleichzeitg Gott den Vater, die Menschen zu behüten und zu beschützen. Jesus betet für uns und mit uns.

Der Bibeltext scheint an für sich ziemlich schwer verständlich für uns heute. Aber mit dem Vergleich des Mund-Nasenschutzes konnten wir das sehr gut versehen: Lass die Menschen geborgen sein in deiner Liebe, lass sie durchhalten und nicht umkippen.
Wir sind durch ihn und mit ihm so geborgen und geschützt – ähnlich wie mit dem Mund-Nasenschutz.

 

Corona-Familienmesse St. Anno (c) Diana Recht

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