Gehst du noch mit mir zur Krippe?

24.12.22, 08:09
online Redaktion St. Servatius Siegburg

Reaktionen aus der Gemeinde auf das aktuelle miteinander-Magazin

Magazin-Titelblatt (c) Gabi Pöge

Noch nie haben wir so viele Rückmeldungen auf ein Magazin bekommen, hat vor allem dessen Titel viele Menschen bewegt, daher wollen wir Ihnen/Euch deren Spannbreite nicht vorenthalten:

"Sehr gutes, kritisches aber auch stärkendes Advents-Journal!"

"Wie geil ist das denn?"               "Mir tut der Titel in der Seele weh!"

"Herzlichen Glückwunsch EUCH, der Redaktion (lauter Frauen!) für dieses Produkt. Herzlichen Glückwunsch MIR, dass ich mir heute die Zeit dafür genommen habe!"

"Sehr geehrte Damen der Redaktion des miteinander-Magazins (im Impressum sind keine Herren als Redaktionsmitarbeiter aufgeführt)! Im aktuellen miteinander-Magazin sind einige sehr lesenswerte Beiträge zu finden. Aber für mich, ein biblisch altes Mitglied der katholischen Kirche, und für zahlreiche Personen aus meinem Freundeskreis ist es völlig unverständlich, dass Sie auf der Titelseite des Advent-Magazins und auf den folgenden Seiten noch zwei Mal das Sch...-Wort verwenden. Das ist Fäkalsprache."

"Ich finde das miteinander-Magazin gut gelungen. Die Titelseite finde ich originell im Bild und angemessen provokativ im Text - den musste ich aber manchmal verteidigen, zur Not, indem ich mich als Opfer geoutet habe. Aber viele vestehen das Systemische an den Ursachen nicht und belassen es bei moralischer Entrüstung über Einzelne. Dank und liebe Grüße!"

"Ich möchte dem Redaktionsteam für die Herausgabe des neuen miteinander-Magazins danken und ausdrücklich loben dafür, dass es den Mut zur öffentlichen Kritik an den unerträglichen Missständen, die unsere Kirche in den Niedergang treibt, gefunden hat. Gerne, sehr gerne, habe ich das Heft in den mir zugeteilten Straßen Kaldauens verteilt. Hoffentlich wird es auch im Kölner Generalvikariat gelesen."

aus Lohmar: "Die o.g. Broschüre erhielt ich durch Zufall von meiner Nachbarin.Das waren die besten und passendsten  Meinungen die ich in der mittlerweile 11 Jahre alten Diskussion über die Mißbrauchsfälle in der kath. Kirche gelesen habe. Ich habe mich in fast allen Artikel wiedergefunden!!! CHAPEAU !!!! ... Ich bin 73 Jahre alt und denke seit mindestens 10 Jahren täglich (ich wiederhole täglich) darüber nach, aus der Kirche auszutreten (bisher habe ich es immer noch nicht geschafft .........)."

Das Wichtigste an Weihnachten

leere Kripp Servatius (c) Martina Sedlaczek

Gehst Du noch mit zur Krippe?

Der Advent hat es wieder gezeigt - besinnliche Vorweihnachtszeit erlebten die wenigsten von uns - geschäftiges Treiben, Besorgungen, Termine und eine Erkältungswelle wirbelten uns durcheinander. 

In einem folgenden Kängurugedicht von Knister kommt all dies sehr schön zum Ausdruck.

Kängu und Kängurine

In Australien sieht so manches anders aus.
Schon im Hochsommer kommt dort der Nikolaus. 
Auch Pfingstfrösche kennt dort ein jedes Kind, 
obwohl sie bei uns noch recht unbekannt sind. 
Zu Weihnachten gibt's dort nie Schnee oder Eis. 
Die australische Weihnacht ist brüllend heiß.

Zur vergangenen Weihnacht war´s tierisch warm,
Kängurine nahm lieb ihren Mann in den Arm
und flüsterte ihm in sein Känguruohr:
„Heut Abend hab ich was ganz Tolles vor.
Unser Weihnachtsfest wird das schönste auf Erden,
weil wir zusammen sehr glücklich sein werden."

„Wenn du meinst“, sagt Kängu, der Kängurumann, 
„dann fang ich geschwind mit dem Wichtigsten an."
Schon hopste er los in Richtung Wald, 
weil´s dort einen Christbaum zu finden galt.
Und er brachte einen Baum, wohl drei Meter groß. 
„So“, sagte er stolz, „jetzt geht das Fest los! " 
„Aber nein, mein Schatz", sagte die Kängurufrau.
„Das Wichtigste fehlt, ich weiß es genau!"

„Du hast Recht!" rief Kängu. „Jetzt fällt es mir ein!
Unser Tannenbaum darf doch nicht ungeschmückt sein."
Einen Strohstern steckte er auf die Spitze 
und verzierte die Zweige mit goldener Litze.
Dazu Kugeln und Kerzen, bis es weihnachtlich war.
„Jetzt können wir feiern, jetzt ist alles klar! "
„Aber nein, mein Schatz", sagte die Kängurufrau.
„Das Wichtigste fehlt, ich weiß es genau!"

„Ja, natürlich!" rief Kängu. „Du hast völlig Recht.
Ein Weihnachtsfest ohne Gebäck, das wär schlecht!"
Für den Teig nahm er Mehl und auch Weihnachtsgewürze, 
für die Plätzchen Dosen, für sich selbst eine Schürze.
Und dann ging's ans Backen, fast zehn Dosen voll. 
„Ich bin fertig“, rief Kängu, „jetzt feiern wir toll!" 
„Aber nein, mein Schatz", sagte die Kängurufrau.
Das Wichtigste fehlt, ich weiß es genau! "

Sie zog aus dem Kängurubeutel geschwind 
ein süßes, ein kleines, ein Kängurukind.
Denn zur Weihnacht gehören die Kinder dazu, 
bei Menschen genau wie beim Känguru!

(Knister aus "Advents- und Weihnachtsgeschichten")

Frohe und gesegnete Weihnachten mit dem Wichtigsten wünscht Ihre Homepageredaktion!

Jesuskind in Krippe Freiluftkrippe 2022 (c) Martina Sedlaczek

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