Gekommen – nicht um sitzen zu bleiben, sondern - um zu gehen!

19.04.19 00:33
Pfarrer Karl-Heinz Wahlen
Teamfoto vom April2019 (c) St. Servatius Siegburg

Unser Pastoralteam besteht aus einer Frau und sechs Männern: Diakon Dr. Marc Kerling, Kaplan Pater Shaji aus dem Konvent der indischen Karmeliter, Gemeindereferentin Carmen Kremser, mir, Pfarrer Karl-Heinz Wahlen, Diakon Gert Scholand, Kaplan Joaquim Wendland und Kaplan Thorsten Kluck, (links auf dem Foto von links aus gesehen). Wir sind sechs Seelsorger und eine Seelsorgerin. Profis, die gut ausgebildet sind, sich in ihrem Beruf – ihrer Profession – auskennen, motiviert sind ihr Wissen und ihre Fertigkeiten einzubringen.

Als Experten wissen wir aber auch, dass sieben Einzelpersonen noch lange kein Team sind. Besonders da wir uns noch nicht lange kennen (neben den drei schon länger hier in Siegburg Tätigen, kamen drei weitere erst im letzten Herbst dazu und ich, der Pfarrer, bin gerade mal seit dem 1. März hier). Ein Team muss sich immer erst mal finden!

Pastoralteam überblickt Siegburg (c) St. Servatius Siegburg

So haben wir uns am Dienstag der Karwoche zu einem Teamtag zusammengefunden. Dabei sind wir auch auf den Michaelsberg gestiegen und haben dort die  in diesem Artikel eingestellten Photos gemacht. Von der Terrasse des Katholischen Sozialen Instituts (KSI) hatten wir eine tolle Sicht auf Siegburg, auf unsere Pfarrei St. Servatius. 

Dabei hatten wir nicht nur die altehrwürdige Pfarrkirche im nahen Zentrum im Blick, wir sahen auf (fast) all unsere Kirchen und die Orte, wo unsere Gemeinden/Gemeinschaften/Einrichtungen sind, unsere Leute wohnen: Auf die Zange, Deichhaus, Anno/Nordstadt, den Brückberg, Wolsdorf, Kaldauen, sahen in Richtung Braschoß und Seligenthal, zum Helioskrankenhaus, zur KiTa St. Servatius u.v.a.m.

Ein gutes Team nimmt Stärken auf, gleicht Schwächen aus, ermutigt und befähigt; aber nicht nur sich selbst, sondern alle anderen mit. Wir wollen hier in Siegburg gemeinsam immer wieder neu Kirche sein, und damit auch neue Kirche werden. Dafür steht das Bild des Weges. Das Bild des Weges hat Tradition: Der Weg des Volkes Israel aus der Knechtschaft in Ägypten lange 40 Jahre durch die Wüste bis ins gelobte Land, der Weg Jesu von seiner Heimat in Galiläa nach Jerusalem zu Tod und Auferstehung, der Weg seiner Jünger (der Kirche) bis zu den entferntesten Orten der bekannten Welt und durch die Jahrhunderte (die Zeit).

Papst Franziskus schreibt im Abschlussdokument zur Versammlung der Bischöfe in Rom zum Thema Jugend: „Bitten wir den Herrn, er möge die Kirche von denen befreien, die die Kirche alt machen, sie auf die Vergangenheit festnageln bremsen und unbeweglich machen wollen.“

Wir machen uns auf! - Sitzen bleiben ist nicht nur in der Schule schlecht, bzw. nur in Ausnahmefällen mal gut.

So kann man manchmal nicht mehr, muss man ausruhen, Puste holen, braucht neue Kraft. Da wollen wir uns gegenseitig aufbauen und stärken. Christus ist in solchen Momenten die Speise, die nicht verdirbt, das Wort, das nicht ohne Wirkung bleibt. Gottesdienst, Meditation, Schriftlesung bilden Kraftquellen für den Weg, der zu den Menschen an den vielen Orten unserer Stadt Siegburg führt. 

„Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!“ (Dieser Satz stammt vom erfolgreichen dm - Gründer Götz Werner).

Bitte, suchen wir keine Gründe, um sitzen zu bleiben, Vergängliches fest und Zukünftiges fern zu halten. Suchen wir unseren Weg und wir werden ihn finden, unseren Weg von Gott begleitet – unser Weg auf Gott hin.

Karl-Heinz Wahlen, Pfarrer

Kirchengemeinde St. Servatius

Mühlenstraße 6
53721 Siegburg

In Notfällen:
0152 54136030

Öffnungszeiten:

Mo, Mi        09:30 - 13:00 Uhr
Di                 09:30 - 16:00 Uhr
Do                09:30 - 11:30 Uhr
                     13:00 - 18:00 Uhr
Fr                  09:30 - 12:00 Uhr

Neuigkeiten

Vorwort der aktuellen Pfarrnachrichten

18. Mai 2019 10:55
Zukünftig ist das Vorwort des wöchentlichen "miteinander" auch hier auf der Homepage als Neuigkeit zu finden.
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Glosse: Meise im Fisch

17. Mai 2019 11:29
Zugegeben, man möchte es lieber nicht attestiert bekommen, dass man eine Meise hat.
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