Im Advent fanden die dritten Weggottesdienste statt. Während wir den Advent feierten und diese Wochen ganz bewusst erlebten und auf Weihnachten zugingen, spürten wir, sahen es aber auch, dass es um das Licht ging. In die Dunkelheit des Winters und der kurzen Tage und langen Nächte will Gott Licht bringen, damit es hell wird in unseren Herzen. Jesus ist dieses Licht.
Wir hatten letztes Mal über die Bedeutung seines Wortes für unser Leben nachgedacht. Über die Geschichten, die in der Bibel stehen. Über die kostbaren heiligen Schriften, durch die Gott zu uns spricht.
Dieses Mal, während wir auf die Ankunft Jesu warteten (aus dem lateinischen advenire = ankommen) bekamen wir eine kleine (Vor-)Ahnung, was es mit dem Brot und dem Wein in der heiligen Messe auf sich hat; wie aus dem normalen Brot und dem Wein für uns in der Messe heiliges Brot und heiliger Wein werden. Weil wir die Geschichte kennen, die dahintersteckt. Dazu hörten wir folgendes Evangelium nach Matthäus:
Jesus hat gesagt: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders schöne, sehr wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. Von dem Tag an war sie unglaublich wichtig für ihn.
Viele Dinge haben zwei Wirklichkeiten. Eine Wirklichkeit, die wir alle sehen können. Dahinter verbirgt sich aber oft noch eine andere Wirklichkeit, die ich nur sehen und verstehen kann, wenn ich dazu die Geschichte kenne.
Und so kann ein einfacher Stein zu etwas Wertvollem werden oder ein Kuscheltier ein Schatz in meiner Hand sein.
Die Kommunionkinder erkannten aber auch, dass es „Schätze gibt, die man nicht sehen, sondern nur fühlen kann: die Familie, Eltern, Freundinnen und Freunde“. Für all diese Schätze entzündeten wir ein Licht.
Wie wichtig Jesus für uns ist, zeigt sich darin, dass er sich uns geschenkt hat – in Brot und Wein. Viel hatten wir gehört, sodass wir eine kurze Pause machten, um uns zu sättigen, mit dem „täglichen Brot“. Das Sättigungsmahl zogen wir in die Mitte unseres Gottesdienstes!
Anschließend versammelten wir uns rund um den Altar, den Tisch des Herrn, bereiteten ihn und sahen und erlebten, was Jesus damals getan hatte und was er heute noch für uns tut. Und wir sangen fröhlich „Herr, wir bringen in Brot und Wein unsere Welt zu dir!“, auf dass Gott alles verwandle.
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