Mariä Himmelfahrt

13.08.21, 10:00
Shaji Panakkal

Ich bin in der großen Marien-Pfarrgemeinde Mariä vom Schnee – order Lady of Snow – getauft und aufgewachsen. Diese Kirche wurde von den Portugiesen vor mehr als 500 Jahren gebaut. Sie ist heute eine Basilika. Dort findet jedes Jahr ein zweiwöchiges Pfarrfest statt, vom 30. Juli bis zum 15. August.

Der 15. August ist außerdem ein nationaler Feiertag, der Tag der Unabhängigkeit

In diesem Jahr fällt das Fest Mariä Himmelfahrt, ein Fest der Hoffnung, auf einen Sonntag. Im Messbuch finden wir zu diesem Tag als Tagesgebet ein besonders bewegendes Gebet:

„Allmächtiger, ewiger Gott, du hast die selige Jungfrau Maria, die uns Christus geboren hat, vor aller Sünde bewahrt und sie mit Leib und Seele zur Herrlichkeit des Himmels erhoben. Gib, dass wir auf dieses Zeichen der Hoffnung und des Trostes schauen und auf dem Weg bleiben, der hinführt zu deiner Herrlichkeit.“

Das Leben der heiligen Maria ist für uns ein Vorbild und das Fest Mariä Himmelfahrt ein Zeichen der Hoffnung und des Trostes.

Wir sind nur Gast auf Erden. Nach dem irdischen Leben erwartet uns eine Herrlichkeit, die Herrlichkeit des Himmels. Im Epheser-Brief lesen wir:

„Denn in ihm hat er uns erwählt vor der Grundlegung der Welt, damit wir heilig und untadelig leben vor ihm. Er hat uns aus Liebe im Voraus dazu bestimmt, seine Söhne zu werden durch Jesus Christus und zu ihm zu gelangen nach seinem gnädigen Willen, zum Lob seiner herrlichen Gnade. Er hat sie uns geschenkt in seinem geliebten Sohn.“ (Eph. 1,4-6)

Gott hat uns aus Liebe erwählt. Wir können uns des Heils durch Jesus Christus gewiss sein. Das bedeutet für uns Trost und Hoffnung auf ein Leben in der Herrlichkeit des Himmels. Unsere Antwort auf Erden darauf ist der Lobpreis Gottes. 

Das Fest Mariä Himmelfahrt erinnert immer wieder daran, während unseres irdischen Lebens auf dem Weg zu bleiben, der zu der verheißenen Herrlichkeit hinführt. Eine Voraussetzung dazu ist, heilig und untadelig wie Maria vor Gott zu leben.

“Ihn habt ihr nicht gesehen und dennoch liebt ihr ihn; ihr seht ihn auch jetzt nicht; aber ihr glaubt an ihn und jubelt in unaussprechlicher und von Herrlichkeit erfüllter Freude, da ihr das Ziel eures Glaubens empfangen werdet: eure Rettung.“ (1 Petr. 1,8-9)

Pater Shaji Panakkal

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