Versöhnung bringt Licht

28.05.22, 16:03
  • Firmvorbereitung 2022
Judith Haneke

Siebtes Treffen in der Firmvorbereitung

Das Treffen am Sonntag, dem 22.5.22 stand unter dem Thema „Versöhnung“.

Zu Anfang führten wir in der großen Runde ein Schriftgespräch zum Gleichnis vom barmherzigen Vater. Dies war für viele ungewohnt und nicht ganz einfach, seine Gedanken zu einem Bibeltext in Worte zu fassen. Dennoch haben sich alle Jugendlichen darauf eingelassen, indem sie sich aktiv beteiligt oder interessiert zugehört haben.

Anschließend begab sich die Gruppe in einen abgedunkelten Raum, in dem 5 Kerzen und die Osterkerze brannten.

5 Kerzen und die Hoffnung (c) Judith Haneke

Pfarrer Wahlen erläuterte die Bedeutung des Lichts, das schon in der Schöpfungsgeschichte eine Rolle spielt. Wir Menschen sehnen uns nach Licht, nach Helligkeit. Im übertragenen Sinn steht das Licht für Leben, Freude, Hoffnung, Liebe.
Dann nannte er Situationen, in denen Leben verloren geht/zerstört wird. Dabei wurde eine Kerze nach der anderen ausgemacht. Nur die Osterkerze brannte noch als Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung. Auf Versöhnung, die uns ja durch Christus geschenkt wurde/wird.
Wie es sich anfühlt, ohne Glaube, ohne Hoffnung zu leben, konnten wir nachspüren, als es immer dunkler wurde.

Nach dieser Erfahrung begann der Weg eines jeden einzelnen bzw. zu zweit oder zu dritt durch verschiedene Stationen:

Ökologischer Fussabdruck (c) Judith Haneke
  • Ein mit Steinen beladener Rucksack ließ uns darüber nachdenken, welche Steine wir mit uns herumschleppen, welche uns in unseren Weg gelegt werden oder welche wir anderen in den Weg legen. 
  • An einer anderen Station ging es darum, über den ökologischen Fußabdruck nachzudenken bzw. wie man durch sein eigenes Verhalten die Schöpfung bewahren kann. Da fängt es schon bei der Frage an, wie man zum Treffen heute gekommen ist („Elterntaxi“ oder Bus/ Fahrrad?).
Scherben (c) Judith Haneke
  • Welche Scherben hinterlasse ich in der Beziehung zu anderen Menschen, welche Scherben hinterlassen andere bei mir? Da durfte auch mal ein Blumentopf oder ein Teeservice zerschlagen werden.
Gott spricht zu mir (c) Judith Haneke
  • Welche Zusagen macht Gott an mich? Fühle ich mich angenommen und wertgeschätzt? Was stört mich an mir? Kann ich mich selbst annehmen, eigene Fehler verzeihen? Kann ich auch anderen verzeihen?
  • Beim Betrachten meiner Lebenslinie ging es darum, wo in meinem Leben Versöhnung gelungen oder auch ausgeblieben ist.

Wie coll... (c) Judith Haneke
  • Die letzte Station betonte noch einmal das bedingungslose angenommen Sein:

    „Wie cool ist das denn,
    dass derselbe Gott,
    der Himmel und Erde,
    Ozeane und Berge,
    erschaffen hat,
    sich dachte,
    dass die Welt genau so jemanden braucht wie dich!“

Zum Abschluss trafen wir uns erneut in dem abgedunkelten Raum. Nun ging es um versöhntes
Leben. Nach und nach wurden mit Bezug auf die einzelnen Stationen die ausgelöschten Kerzen
an der Osterkerze wieder angezündet.
Der Raum erhellte sich, wie auch Versöhnung das Leben heller macht.
Wir legten die Scherben und Steine zu den Kerzen, zündeten an der Osterkerze ein Teelicht an
und nahmen dieses mit nach Hause.

Wir selbst können unser eigenes Leben, aber auch die Welt durch Versöhnung ein Stück heller machen, so lautete die Erkenntnis des heutigen Tages.

Kirchengemeinde St. Servatius

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53721 Siegburg

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