Jesu Worte sind heute herausfordernd und unbequem.
Er fordert eine klare Entscheidung für seine Nachfolge.
Nichts soll wichtiger sein als die Ausrichtung auf ihn.
Diese Worte widersprechen unseren vertrauten Sicherheiten. Familie, Anerkennung und Erfolg prägen unser Leben stark. Jesus stellt all das in ein neues Licht.
Nachfolge bedeutet, das eigene Kreuz anzunehmen.
Schaffe ich etwas nicht, gibt dies einem anderen die Möglichkeit mir zu helfen.
Jesus verspricht keinen einfachen Weg.
Wenn ich mein Kreuz mit ein wenig Demut trage, dann verliert die Last ihre erdrückende Schwere. Sie wandelt sich von einer sinnlosen Qual in eine Lebenserfahrung, die Kraft, Reife und inneren Halt schenkt.
Dieses Evangelium ruft zur Entscheidung.
Es ruft somit zur tätigen Nächstenliebe.
Machen wir das Gewöhnliche mit außergewöhnlicher Leidenschaft im Sinne Jesu.
Ihr/Euer
Hubertus Haneke (Diakon)
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