Zur letzten Ruhe geleitet

09.05.19 12:20
Martina Sedlaczek
Begräbnis Diakon Bergforth (c) Esser

 

Am Donnerstag, dem 25. April 2019, verstarb Diakon Johannes Bergforth im Alter von 83 Jahren. 

Ich selber kannte ihn seit einigen Jahren als regelmäßigen Besucher der Wortgottesfeiern in den Altersheimen Am Hohen Ufer und dem in der Heinrichstraße. Er war stets gut gelaunt, begrüßte mich mit einem "Guten Tag Frau Kollegin" und war auch sonst immer zum Scherzen aufgelegt.

 

 

Begräbnis Diakon Bergforth (c) Esser

 

Heute Morgen fand die kirchliche Begräbnisfeier (Exequien) statt. In der St. Anno Kirche hatten sich rund 40 Menschen eingefunden, um Diakon Bergforth zu gedenken und ihn zur letzten Ruhe zu geleiten. Seine Urne wurde auf dem Nordfriedhof beigesetzt. 

 

 

Diakon Scholand erinnert sich an seinen Kollegen:

Vom Thron her ertönte eine laute Stimme: „Hier wohnt Gott gemeinsam mit den Menschen. Wenn Gott bei ihnen wohnt, sind sie endgültig sein Volk, und er ist als ihr Gottfür immer bei ihnen. " (Apk 21,3)

Für Diakon Johannes Bergforth, der am 25. April im Alter von 83 Jahren in Siegburg verstarb, ist diese Aussage aus der Offenbarung des Johannes eine großartige Verheißung und das ersehnte Ziel, das er durch sein irdisches Leben zu erreichen wünschte.

Das südliche Münsterland um die Stadt Recklinghausen hat ihn in seiner Jugend geprägt und ein wichtiger Teil dieses Lebens verband ihn mit der Kirche vor Ort. Eine Berufsausbildung als Schneider, eine Umschulung zum Postbeamten, die Gründung einer Familie waren fiir Johannes Bergforth entscheidende Abschnitte, seinen Dienst als Küster noch in der Diözese Münster zu beginnen.

1975 wechselte er den Wohnsitz mit seiner Frau und seiner Tochter nach Siegburg. In der Pfarrei St. Anno konnte er seinen Beruf als Küster ausüben und gleichzeitig sein Studium am Diakoneninstitut in Köln beginnen.

Am 25. November 1978 wurde Johannes Bergforth mit anderen Diakonanden im Kölner Dom zum Ständigen Diakon geweiht.

Der Vorbereitungsdienst als Ständiger Diakon begann dann in der Pfarrei St. Anna in St. Augustin-Hangelar. Nach der Übernahme in den Hauptberuf als Diakon 1981 versah Johannes Bergforth seine Dienste in der Pfarrei St. Anna, später in den Gemeinden St. Mariä Heimsuchung in St. Augustin-Mülldorfund in St. Maria Königin sowie als Caritasbeauftragter im Dekanat St. Augustin.

In der 2. Hälfte 1987 wurde Diakon Bergforth die Aufgabe als Seelsorger im Evangelischen Waldkrankenhaus in Bonn-Bad Godesberg übertragen. Über diese Zeit bis Anfang 2001 hatte er Interessantes über die Begegnung mit den Kranken zu berichten.

Es erfolgte nun seine Tätigkeit im Subsidiarsdienst in seiner Wohnsitzpfarrei St. Anno in Siegburg. Jetzt konnte er in unterschiedlichen Seelsorgsaufgaben helfen, wie in der Assistenz am Altar, im Predigtdienst, in der Taufliturgie und besonders in der Begleitung vieler Verstorbener der Innenstadtpfarreien Siegburgs.

Nach dem Tod seiner Frau Gertrud im September 2012 fasst Diakon Bergforth bald den Entschluss ins Seniorenheim „Zum Hohen Ufer" in Siegburg zu wechseln.

An den im Hause gefeierten heiligen Messen hat er in den letzten Jahren immer Anteil genommen. Solange es seine Gesundheit ermöglichte, feierte er in der KrankenhausKapelle die heilige Messe mit.

Mit seiner Familie, Verwandten, Freunden und Bekannten trauern wir und wünschen Gottes reichen Segen!

Kirchengemeinde St. Servatius

Mühlenstraße 6
53721 Siegburg

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