Frohe und gesegnete Pfingsten

20.05.18 06:50
Martina Sedlaczek
bunte Tücher (c) Bettina Heinrichs-Müller

Liebe Gemeinde,

der Mai ist in diesem Jahr der Monat kirchlicher Feste: Christi Himmelfahrt, Pfingsten, Fronleichnam. Diese Feste sind der Feier, Begegnung, Gemeinschaft und christlichem Zeugnis gewidmet. Was heißt das? Die Apostelgeschichte erzählt eindrucksvoll, wie sich die ersten Christen und Christinnen vom Heiligen Geist erfüllt in Dienst nehmen ließen. Sie öffneten sich der Kraft des Heiligen Geistes und brachten reiche Frucht, bis heute, wie wir sehen. Die Kirche, als Gemeinschaft der Gläubigen, handelt weltumspannend, eben: kath-olisch („allesumfassend“,grch.), nicht perfekt, nicht fehlerfrei, aber in Verantwortung stehend für die Menschen.

Vor Ort, in unserer Gemeinde, fragen sich in diesen Tagen Viele: Warum aber gibt es keine Pfarrfeste mehr, wie in den vergangenen Jahren? Die Antwort lautet schlichtweg: Es fehlen die helfenden Hände. Zu wenige helfen mit; das hat viele verschiedene Gründe. Bisher wurden diese Pfarrfeste in den Ortsteilgemeinden von den Ortsausschüssen organisiert; auch für ein gemeinsames Pfarrfest klärten sich zu wenige bereit, mitanzupacken. Zurzeit werden von den handelnden Personen in den bestehenden Ortsausschüssen alternative Formen der Begegnung überlegt. Darüber hinaus haben die Ortsausschüsse aber viele Möglichkeiten, christliches Leben im eigenen Stadtteil zu planen und umzusetzen (s. Satzung). Der Pfarrgemeinderat unterstützt dabei, wo es geht. In unserer Pfarrgemeinde werden die Ortsausschüsse, so sie es wollen, vom PGR berufen.

Ansprechpartner für die vier aktuell bestehenden Ortsausschüsse sind: Hans Mosig / Liebfrauen, E-Mail: hans@mosig.nrw, Konrad Roth und Sr. Justina Nda / St. Mariä Empfängnis, E-Mail: uta.koepp@verdi.de, Hans-Georg Knüttgen / St. Elisabeth und St. Dreifaltigkeit, E-Mail: jknuettgen@aol.com, Sebastian Bernickel / St. Anno, E-Mail: sebastianbernickel@gmail.com sowie der Kirchbauverein Braschoß.

Und vergessen wir eines nicht: Probleme, Fragen, Unsicherheiten, Zweifel gehören zur Menschwerdung, zum Glaubenswachstum und somit zum Wachsen der Kirche dazu (Papst Franziskus: Apostolisches Schreiben „Gaudete et Exsultate“, Nr. 44). Tröstlich ist die Prophezeiung Jesajas: Es  muss und wird etwas Neues kommen, was in dieser Zeit anders, authentischer und besser wirken wird. "Das Alte ist vergangen. ICH lasse etwas Neues aufkeimen. Seht ihr es denn nicht?" (frei nach Jesaja 43,19). 

Wir wünschen Allen eine gute Zeit und Gottes reichen Segen,

Martina Sedlaczek
(PGR-Vorsitzende für den PGR-Vorstand)

 

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Kirchengemeinde St. Servatius

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