„Die meisten von Euch werden sich nicht daran erinnern können, wie es war, getauft zu werden“, hörten die Kommunionkinder von St. Anno am Taufbecken. Hier hatten sie sich, nach der Eröffnung des vierten Weggottesdienstes vorne in den Bänken, alle versammelt, mit ihren Eltern und allen, die gekommen waren, um mitzufeiern.
Ein Kind aber, Laura, hatte erst vor zwei Wochen, am Fest der Taufe des Herrn, ihre Taufe empfangen, ein anderes vor gut anderthalb Jahren, und so schauten alle in die Stammbücher ihrer Eltern, was da in den Taufurkunden alles stand: Wo bin ich getauft worden? Und wer sind die Paten? Wie viele weitere Vornamen habe ich?
Auch Heike Esser und Marc Kerling hatten Stammbücher mitgebracht, drei Kronen darauf für die Heiligen drei Könige, ist Diakon Kerling doch damals in Köln geboren und auch getauft worden, in St. Aposteln, mit nur drei Wochen.
Das wichtigste Element aber: Das Wasser, wurde nun näher betrachtet. Wo kommt es in den Heiligen Schriften vor und was passiert da? Gott schafft neu, rettet, hilft, immer sind es „neue Anfänge“, von den ersten Worten in der Genesis bis zum Johannesevangelium, von Noah und seiner Arche bis zum roten Meer, durch das die Israeliten trockenen Fußes ziehen. Und bis zur Taufe Jesu im Jordan, mit Johannes dem Täufer.
Alle hielten segnend ihre Hände über das Wasser, auf dem gerade noch die Playmobil-Arche mit den Tierpärchen geschwommen war, und füllten das geweihte Wasser am Ende des Gottesdienstes in mitgebrachte Gläser, um es auch mit nach Hause zu nehmen.
Denn „der rettende, der zärtliche, der schützende Gott kommt zu dir durch dieses Wasser“ hatten sie gehört bei der Taufwasserweihe. Um „aus Wasser und heiligem Geist“ noch einmal „von oben geboren“ zu werden, als „Kinder Gottes“ gesegnet und gemeinsam unterwegs, und als „Kinder des Lichts“ ebenfalls, weil sie Christus das Licht empfangen hatten und Christus selbst „als Gewand angelegt“.
Alle entzündeten an der Osterkerze ihre Taufkerzen und gaben das Licht weiter, beteten um das Taufbecken versammelt das Vater unser, und legten die Fische, die sie gestaltet und mitgebracht hatten, ab, weil am 8. Februar das diesjährige Motto genau damit zu tun haben wird.
In der nächsten Familienmesse an dem Tag werden die Kinder der Gemeinde vorgestellt, und sie werden vom „reichen Fischfang“ hören. Verkleidet, im Kostüm, denn mittags wird auf dem Brückberg der Karnevalszug gehen.
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