Als an Heiligabend in St. Mariä Empfängnis die Messdiener das Jesuskind zur Krippe bringen wollten, mussten sie doch tatsächlich feststellen, dass Maria und Josef gar nicht da waren.
Und auf einmal wurde aus der Kirche laut:
„Maria und Josef sind in einer Abschiebehaft, stellt euch vor!“
Maria, weil sie schwanger ist, musste nicht hingehen, aber sie war in einer Sammelunterkunft.
Laut Angaben eines Anwaltes ging es nun darum, etwas dagegen zu unternehmen, wenn man bereit wäre, ein Kirchenasyl zu organisieren.
Diese Frage konnte allerdings nicht nur von denen, die am Altar waren, beantwortet werden. So wurde die Frage an die Gemeinde gestellt, ob alle bereit wären, dieses Kirchenasyl mitzutragen, denn erst dann könnte man Maria, Josef und auch das Jesuskind in die Krippe holen.
Ja, zuerst zögerlich aber dann haben sich viele gemeldet und so konnte der Gottesdienst weitergehen.
Wir haben es in vielen vergangenen Jahren nicht erlebt, dass die Kirche bis auf den letzten Sitzplatz gefüllt war (ca. 220 Kirchenbesucher).
Die Kirchenchöre Stallberg und Wolsdorf trugen mit ihren schönen Liedern dazu bei, dass wir eine unvergessliche Christmette erleben durften.
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