Mit Martinslichtern ein Zeichen setzen

06.11.20, 12:00
Karl-Heinz Wahlen

Martinslichter am 11. November

Karnevalseröffnung fällt aus, St. Martinsumzüge fallen aus, Advents- und Weihnachtsmärkte fallen aus, Feste und Feiern werden abgesagt, Restaurants, Lokale, Museen und Theater sind wieder zu, alle sollen am Besten zu Hause bleiben…Es ist fast alles wieder so wie im Frühjahr. Doch da konnten wir noch auf den nahenden Sommer hoffen, jetzt geht es pessimistisch schon ins nächste Jahr: Was wird aus Weihnachten? Silvester? Karneval? Gibt es noch Hoffnungszeichen? – Als Christen fragen wir anders: Sind wir ein Hoffnungszeichen? Erleben unsere Mitmenschen unsere Frohe Botschaft? Am kommenden Martinstag (11.11.20) wollen wir Sie einladen dem Aufruf der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (gleichlautend der Aufruf des Ortausschusses Wolsdorf) zu folgen und von 18.00 – 20.00 Uhr ein Licht ins Fenster zu stellen. Keine Angst, es kommt keiner klingeln, aber Sie setzen mit ein Zeichen, dass wir das menschliche Miteinander nicht vergessen (dürfen). Der Hl. Martin war und ist ein Beispiel dafür. Walter Boscheinen hat dazu die Strophen des Martinsliedes neu gedichtet:

Viele Laternen (c) Martin Manigatterer In: pfarrbriefservice.de

Ganz plötzlich – Sankt Martin

  1. Sankt Martin, Sankt Martin,
    Sankt Martin zeigte seinerzeit,
    wie einer teilt des andren Leid:
    Lasst uns – wie er – auf Gott vertraun 
    und fest mit ihm an Hilfen baun.

  2. Ganz plötzlich bedrängt uns,
    was niemand hatte kommen sehn:
    Wie Kartenhäuser nun verwehn
    die Pläne, die wir lang gehegt,
    die Träume, die wir gern gepflegt.

  3. Nach Jahren des Friedens,
    des Wohlstands und der Sicherheit
    bricht unerwartet Menschenleid
    bei uns ein wie in aller Welt:
    Uns rettet weder Macht noch Geld.

  4. Nur Lieben und Teilen,
    kann allen helfen aus der Not.
    Ob Elend, Krankheit, früher Tod,
    Unwissen oder Einsamsein:
    Allein schließt uns nur Ohnmacht ein.

  5. Lasst uns doch beginnen:
    Wir teilen, was wir haben, ein,
    mein Vorteil muss nicht immer sein:
    Dass alle leben auf der Welt
    ist wichtiger als Gier und Geld.

  6. Gemeinsam, nicht einsam
    bekämpfen wir die Krankheit heut
    und morgen jedes andre Leid,
    das Menschen quält und Krieg erzeugt,
    weil keiner sich dem andren beugt.

  7. Sankt Martin, Sankt Martin,
    Sankt Martin zeigte seinerzeit,
    wie einer teilt des andren Leid:
    Lasst uns – wie er – auf Gott vertraun
    und fest mit ihm an Hilfen baun.

Wöchentlicher Newsletter miteinander

Kirchengemeinde St. Servatius

Mühlenstraße 6
53721 Siegburg

In Notfällen:
0152 21697981

Telefonisch und persönlich erreichbar:

Mo, Mi        09:30 - 13:00 Uhr
Di                 09:30 - 16:00 Uhr
Do                09:30 - 11:30 Uhr
                     13:00 - 18:00 Uhr
Fr                  09:30 - 12:00 Uhr

Neuigkeiten

Weggottesdienste Taufe

30. November 2020, 23:17
Wir feierten mit den Erstkommunionfamilien unsere 2. Weggottesdienste.
Weiter lesen

Messdienerpakete im November

29. November 2020, 19:00
Anstatt Gruppenstunden versorgt die Leiterrunde die Messdiener*innen nun mit Material für Zuhause!
Weiter lesen

Empfehlen Sie uns