Pastoraler Zukunftsweg - wie geht es weiter?

25.01.21, 19:20
  • Pastoraler Zukunftsweg
Martina Sedlaczek

Das Vorhaben

Unter breiter Beteiligung der Menschen sollte im Erzbistum Köln bis November 2020 das "Zielbild 2030" des Pastoralen Zukunftsweges erarbeitet werden. Es stellte sich jedoch heraus, dass die Kommunikation in des Erzbistum hinein, die Einarbeitung von Rückmeldungen aus den Beteiligungsformaten sowie die Beratungen in den beteiligten Gremien längere Zeit in Anspruch nehmen. 

Seelsorgebereichsforen

SB-Foren_Rückmeldungen (c) Erzbistum Köln

Alleine die auf die Frage "Was brauchen Sie konkret, um in Ihrer Gemeinde Ihren Glauben leben und sich engagieren zu können?“ erhaltenen Rückmeldungen füllen 112 Seiten.
Hier finden Sie den Versuch diese Antworten zu strukturieren und auszuwerten Offene Fragen der Seelsorgebereichsforen.

Der Diözesanpastoralrat ...

... ist das zentrale Beratungsgremium des Erzbischofs, in dem die Arbeit der anderen Gremien gebündelt wird. Entsprechend breit und vielfältig ist das Gremium zusammengesetzt; die 75 Mitglieder sollen als Multiplikatoren im Erzbistum wirken (Satzung des Diözesanpastoralrates).

Und dieser Diözesanpastoralrat sollte am 23. Januar über das Zielbild 2030 weiter beraten und es verabschieden. Nun wurde die Beratung zum Zielbild 2030 auf den Herbst 2021 verschoben.
Die Gründe dafür finden sich im Newsletter des Pastoralen Zukunftsweges:
- Entschleunigung der weiteren Beratschlagung
- Hoffnung auf die Möglichkeit von Beratungen in Präsenzveranstaltungen
- Möglichkeit zum Austausch zwischen den einzelnen Mitgliedern des Diözesanpastoralrates bis zum Herbst.

Zwischenergebnis AG Pfarreistruktur

Entwurf des Zielbildes 2030

Der Kreiskatholikenrat (KKR) ...

... hat diese Verschiebung mit herbeigeführt. In einer gemeinsamen Sitzung des Vorstands des Kreiskatholikenrates und des Vorstands des Dekanatsbereichsausschusses linksrheinisch am 7. Januar war man sich einig, dass aufgrund der ungeklärten Missbrauchsaufarbeitung im Erzbistum Köln keine hinreichende Akzeptanz vorhanden ist; dass vor einer weiteren Beratung des Pastoralen Zukunftswegs die Basis für Vertrauen und Glaubwürdigkeit erst wieder hergestellt werden muss. Mit Blick auf die zugesagte Gutachten-Veröffentlichung im März wird man sich erst im März ggbfs. weiter mit der Thematik befassen.

 

Interview mit Bettina Heinrichs-Müller, Vorsitzende KKR, in der Kölnischen Rundschau

Interview Kölnische Rundschau (c) Martina Sedlaczek

Was heißt das für uns hier in Siegburg?

Wir gehen unseren Weg der Partizipation weiter. Zwischen den Corona Lockdowns konnten wir im Oktober 2020 die zweite Runde unserer Pfarrversammlungen einschieben. Zuhören, die Menschen vor Ort an ihren Kirchtürmen stärken und mit ihnen Perspektiven für die Zukunft entwickeln. Die Menschen mitnehmen, die Entscheidungen mit ihnen gemeinsam treffen - so geschehen auch bei der EKO- und Firmvorbereitung (die Kinder- und Jugendlichen trafen mit ihren Familien die Entscheidung, wann und wo sie ihre Sakramente empfingen). Diesen Weg können wir hier in Siegburg weitergehen, auch wenn die Überlegungen zum Pastoralen Zukunftsweg erstmal stocken.

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