im heutigen Evangelium erklärt uns Jesus das Himmelreich. Jeder der Arbeiter bekommt den gleichen Lohn, egal wie lange er gearbeitet hat. Einen Dinar brauchte eine Familie damals am Tag zum Leben. Das bekommen alle!
Jesus versetzt uns – mit der Erwähnung der Letzten - in die Perspektive derer, die enttäuscht sind, hoffnungslos sind oder einfach auf keinen grünen Zweig kommen.
Nicht Neid oder der Ruf nach Gerechtigkeit beschreibt das Himmelreich, sondern Großzügigkeit.
Ich frage mich, wo ich eine halbwegs passende Großzügigkeit in meinem Leben selbst habe walten lassen.
Hier fällt mir meine Frau ein: Ein Mann kam auf unser Grundstück und klaute ein paar Äpfel. Von meiner Frau angesprochen, sagte er „er habe Hunger“. Daraufhin gab ihm meine Frau weiteres Essen.
Könnte manchmal Großzügigkeit eine Antwort sein?
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine frohe und gesegnete Woche.
Ihr/Euer
Hubertus Haneke (Diakon)
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