Wieder jeden Samstag Vorabendmesse auf dem Stallberg

02.12.19 16:45
Uta Köpp

Am 30. Nov. 2019 feierten wir zur Freude aller Gemeindemitglieder in St. Mariä Empfängnis die Vorabendmesse zum 1. Advent. Haben wir doch ab diesem Tag wieder an allen Samstagen in der Folge Gottesdienste auf dem Stallberg.

Vorabendmesse zum Advent auf dem Stallberg (c) Uta Köpp

Pfarrer Wahlen zelebrierte die Messe, zündete den Adventskranz an. Anschließend haben 7 Lektor/Innen Gedanken zum Advent vorgetragen, wie man denn nun das Wort ADVENT richtig schreibt. 

Pfarrer Wahlen: Vorabendmesse auf dem Stallberg zum Advent (c) Uta Köpp

Die Buchstaben wurden an einer Schnur am Altar aufgehängt. Pfarrer Wahlen hielt dann auch eine Ansprache, die mal wieder so richtig „aus dem Leben“ kam. Man könnte ja daheim noch so schön adventlich schmücken, leckeren Tee trinken und Plätzchen essen. Nur – das alles wäre nichts, denn einer fehlt: JESUS. Auf die Ankunft des Kindes warten wir gespannt und voller Erwartung. 

Gedanken zum Advent (Ankunft)

Advent….das ist ein schöner Klang,

ein Wort fast wie ein Gebet,

so wie ein Engelchorgesang, 

den lang nach Sonnenuntergang

der Nachtwind herüberweht.

 

Advent …das ist ein zartes Licht,

als ob eine Kerze brennt,

ein Wort, das sich so leise spricht

fast wie ein Kindertraumgedicht, 

doch wie schreiben wir dieses: ADVENT?

 

A  –     wie abgekämpft, abgehetzt

 Aktionsangebot und alles zuletzt

 Anstrengung, Anspannung, Angst, allein

 A… wie ganz außer Atem sein??

 

D –     wie Drängen….es drängt die Zeit

 Und Weihnachten, Himmel, ist nicht mehr weit

 Drunter und drüber und dies und das

 Dauerstress ohn‘ Unterlass!

 

V  –    wie Vortäuschen…und überhaupt

 Irgendwas vormachen, was man nicht glaubt;

 V..wie Verschwenden, Vergeuden, Vergessen

 Völlegefühl vom Viel-zu-viel-Essen!


E  –    wie Eile…in Eile sein

 Erschöpft in das Einkaufscenter hinein

 Was Exklusives, was echt keiner hat

 Mit eigenem Echtheitszertifikat!

 

N  –    wie Nerven…die Nerven verlieren

 Dieser Advent geht mir voll an die Nieren

 Und noch und noch…und noch viel mehr

 Ach, wenn doch schon endlich Neujahr wär!

 

T  –    …wie tausenderlei Termine

 Torschlusspanik….ob ich so viel verdiene,

 wie viel ich für diesen Trubel brauch?

 T….wie Trott…wie trostlos auch!

 


 Das alles steckt in diesem Wörtchen Advent

 und der Zeiger der Weihnachtsuhr rennt und rennt,

 und du musst nur ein bisschen stehen bleiben,

 dann kannst du das Wort auch ganz anders schreiben!

 

A  –    wie Andacht, Aufmerksamkeit,

 achten auf andere, allezeit.

 Auch wenn die anderen anders sind,

 anders war auch das göttliche Kind!

 

D –     wie Demut…Dankbarkeit,

 dankbar für Licht in der Dunkelheit,

 D wie Datteln, Duftkerzenduft

 D wie …Da-Sein, wenn DICH einer ruft!

 

V –     wie Vergeben, Versöhnen, Versteh’n,

 ganz ohne Vorurteil durchs Leben geh’n

 V wie …ein Vogelhäuschen bau’n,

 so wie die Kinder völlig vertrau’n.

 

E –     wie Erwartung, wie echtes Empfinden

 E wie ..die Engherzigkeit überwinden.

 Und wie ….Erbarmen…und für jeden Gehör…

 E wie …ein Fingerhut Eierlikör!

 

N       wie Nachbar…den Nächsten lieben

 Nüsse , im Ganzen – und Nüsse gerieben.

 Nachsicht, Nachgeben und obendrein

 nie wieder irgendwem nachtragend sein!

 

T –     wie Tränen trocknen und trösten

 Tauet Himmel, den Erlösten,

 T wie Traum und wie …Toleranz

 und Tannenbäumchen-Lichterglanz!

 

ADVENT….das ist ein schöner Klang.

Ein Wort fast wie ein Gebet.

So wie ein Engelchorgesang,

den lang nach Sonnenuntergang

der Nachtwind herüberweht.

 

Advent…. Und jetzt liegt es wohl an dir,

der diesen Begriff buchstabiert…

ob aus dem ADVENT, diesem Wörtchen hier,

auch wirklich WEIHNACHTEN wird.

 

Wir wünschen allen eine schöne, besinnliche Adventszeit!

Kirchengemeinde St. Servatius

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